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Malen mit den vier Hauptfarben

An vier Vormittagen malten jeweils andere Kinder ihre Ideen und Geschichten zu den vier Hauptfarben – GELB, ROT, BLAU und GRÜN.

Mit der Regenbogengeschichte von Elmar, dem karierten Elefanten, näherten wir uns dem Thema FARBE.
Nachdem danach eine Farbe herausgepickt war, überlegten wir, was typisch ist für Diese, z.B. die Sonne für die Farbe GELB, der Himmel für die Farbe BALU,…

Als Farben wurden flüssige Malfarben verwendet. Diese mussten allerdings gemischt werden, in verschiedenen Gelb,- Rot,- Blau, und Grün-Tönen.
Doch welche Farben muss man zusammenmischen, um ein warmes Tomatenrot und ein kaltes Pink zu erhalten?

Wie richtige Künstler begaben sich die Kinder an „Entwürfe“ auf Papier. Zum Auftragen der Farben dienten Pinsel, aber auch die Hände.

Nach diesen ersten Übungen wurde der große Keilrahmen untersucht, das Material, aus dem er besteht, wie er gebaut ist und warum er KEILRAHMEN heißt.

Und nun ging es an das Bemalen dieses großen Rahmen, die Einteilung des Platzes für Jeden und das erneute Mischen der Farbe. Mit viel Freude am
Experimentieren wurden die Farben aufgetragen – losgelöst von einem Motiv oder mit einer genauen Vorstellung des Bildes.

Da intuitive, spielerische Tun, die Freude am Material, das Erfahren von Gesetzmäßigkeiten der Kunst, z.B. die Wirkung von Hell/ Dunkel stehen
im Mittelpunkt dieser Malreihe.
Es soll Kindern die Möglichkeit geben, mit bewährtem Material ihre Phantasie zu entwickeln.

Marianne Weiland

Dieses Projekt hat Frau Weiland in den drei Verbundeinrichtungen des Familienzentrums Lügde durchgeführt. Für viele Kinder eine neue Erfahrung
auf einem großen Rahmen mit Pinsel und Farbe zu arbeiten. Die Werke der kleinen Künstler können sich wirklich sehen lassen.

Vielen Dank, Frau Weiland das Sie den Kindern die Möglichkeit gegeben haben kreativ, künstlerisch und phantasievoll, das Thema „Farbe“ umzusetzen.

Mit einer Reise nach Indien

… begann die erste Stunde des „Yogakurs für Kinder im Vorschulalter“.

Ein Tuch auf der Erde liegend, mit einer Klangschale in der Mitte und gelbe Streifen im Kreis um das Tuch gelegt.

Die Kinder packten eifrig ihren Rucksack mit dem Nötigsten und schon ging es zum Flughafen. Nach einem ruhigen Flug landeten wir und erkundeten das Land. Aufgeregt, wem wir wohl begegnen würden, trauten sich alle Kinder durch den Dschungel. In ihrer Phantasie, Mimik und Bewegung trafen wir Löwen, Elefanten, Raubkatzen, Schlangen, Dschungelmäuse und Puh den Bären. Die Löwen brüllten und die Schlangen zischten. Manchmal war es etwas unheimlich im Dschungel und wir mussten uns ein wenig Mut zusprechen. Begleitet von dem Elefantenlied „Ein
Elefant wollt‘ bummeln gehen …“ trotteten wir in einer langen Elefantenreihe aus dem Dschungel und trafen auf Kinder. Von ihnen haben wir gelernt wie sich z.B. Freunde in Indien begrüßen: „Namasté“ in der Gebetshaltung.
Nach einem so aufregenden Tag schlafen wir am Lagerfeuer ein. Die Kinder waren begeistert dabei und fragten „Was machen wir nächstes Mal?“

Aus Indien zurückgekehrt wanderten wir in den Wald, sahen die unterschiedlichsten Bäume, balancierten auf Baumstämmen, hackten Holz und begegneten dem kleinen Zwerg. Der erzählte uns eine Geschichte von den Kristallhöhlen. Nach der langen, anstrengenden Wanderung haben wir unsere Füße mit einer entspannenden Massage verwöhnt, die die Kinder sehr genossen haben. Jedes Kind massierte seine eigenen Füße mit Öl und nahm Empfindungen wie warm, kalt, rau, glatt, weich, kitzelig … wahr. Wie groß sind meine Füße? Wie lang sind die Zehen? Wie geht es mir bei der Massage? Konzentriert und ruhig wurden die kleinen Füße vorsichtig befühlt, gestreichelt betrachtet. Ab und zu hörte man: „Elisabeth, kann ich noch Öl haben. Ich habe nicht genug für den anderen Fuß“.

Zu der Yogastunde „Frühling, die Natur erwacht“ ließen die Kinder die unterschiedlichsten Vögel aus dem Süden zurückkehren. So vielfältig und unterschiedlich wie
auch wir Menschen sind. Wir legten eine Flugpause ein und stellten fest: Ein jeder ist etwas ganz Besonderes und wir sind gut, so wie wir sind. Das Samenkorn erwachte
in der Erde und wuchs zu einer wunderschönen Blume heran. Da, die erste Fliege setzt sich auf unsere Nase. Wir achten auf unseren Atem und versuchen sie mit dem Atem
zu verscheuchen.

Sehr beliebt bei den Kindern war auch das Yoga- Memory. Statt Kartenpärchen galt es zwei Kinder, die sich abgesprochen hatten mit gleichen Yogaübungen herauszufinden.
Viel zu schnell verging die Zeit.

Abgebildete Yogaübungen (Asanas) in kleinen Faltheften dargestellt, geben den Kindern die Möglichkeit sich zu erinnern und Yoga zu üben.

Namasté

Text: Frau Friese

Frau Friese ist Erzieherin, Yogalehrerin für Kinder und Kursleiterin für Entspannung mit Yogaelementen für Kinder (BYVG). Seit 2008 gibt sie im Kindergarten Yogastunden.

3:

Tu das was du tun kannst, nicht mehr und nicht weniger!

Achtsamkeit auch gegenüber seinem Körper, seinem Geist und seiner Seele, dies vermittelt Frau Friese in einem Yoga-Kurs für Kinder den kleinen Teilnehmern. Dieser Kurs wird von der VHS Lippe-Ost angeboten.

Was bedeutet Yoga für Kinder, was passiert dabei mit ihnen? In einem Gespräch hat Frau Friese Antworten auf diese und andere Fragen gegeben:

Durch die verschiedenen Übungen und vielfältigen kindgerechten Bewegungen lernen die Kinder ihren Körper besser kennen. Bei jeder Übung,ob beim “Frosch”, bei
der “Katze” oder dem “Schmetterling” gehen die Kinder in die Anspannung und danach wieder in die Entspannung. Hierbei erspüren sie ihren Körper und werden dazu angeleitet, diesen bewusster wahrzunehmen.

Dass sich die Kinder dabei wohlfühlen ist ein ganz wichtiges Ziel des Kurses. Frau Friese will ihnen auch vermittelt, dass sie mal etwas ganz ohne Erwartungen und Leistungsdruck tun können. Jeder lernt dabei, auf seine eigenen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Grenzen zu achten und diese zu akzeptieren. Die Kurse stehen deshalb unter dem Motto: “Tu das was du tun kannst, nicht mehr und nicht weniger!”

In unserem Gespräch hat die Kursleiterin erläutert, wie eine Einheit aufgebaut und gestaltet wird: Jede Stunde folgt einem festen Rahmen. Dies gibt den Kindern Sicherheit, sie dürfen sich innerhalb dieses Rahmens auch immer wieder mit einbringen. Für jede Einheit überlegt sich Frau Friese ein eigenes Thema und macht die Stunde dadurch für die Kinder abwechslungsreich und spannend.

Den typische Ablauf einer Stunde beschreibt die Yogalehrerin so:

  • Begrüßungsritual,
  • Entspannung: einstimmen in das Thema des Tages,
  • Übungen zum heutigen Thema, die Ideen der Kinder werden einbezogen,
  • Schluss: körperliche Entspannung, auch mit Musik,
  • Reflexion: die Kinder dürfen das Gespürte in Worte fassen, so lernen sie, sich genauer und differenzierter auszudrücken.

Ihre Stunden gestaltet Frau Friese abwechslungsreich mit verschiedenen Möglichkeiten zu entspannen, Konzentrationsspielen, Hand–und Fußmassagen usw. Sie singt mit den Kindern und lässt sie Mandalas ausmalen. Die kleinen Teilnehmer basteln sich ein Faltbuch mit Yogaübungen für zuhause.

Eine Aufgabe sieht die engagierte Kursleiterin darin, die Phantasie der Kinder anzuregen und mit Mut-mach-Sprüchen und -Übungen ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Daten zum Kurs:

  • Angeboten durch VHS-Lippe -Ost
  • Ort: Kath. KiTa St Marien Mittlere Str. 2 , 32676 Lügde
  • Beginn : 27 Februar 2012
  • Uhrzeit: 14:00 bis 15.00 Uhr
  • Dauer: 5x
  • Gebühr: 20 €, ermäßigt 15 €
  • Kursleitung: Frau Friese.

Frau Friese ist Erzieherin, Yogalehrerin für Kinder und Kursleiterin für Entspannung mit Yogaelementen für Kinder (BYVG). Seit 2008 gibt sie im Kindergarten Yogastunden.

Das war wirklich ein Nachmittag für uns

Dies konnten alle MitstreiterInnen des Eltern-Kind-Yoga-Nachmittags bestätigen.
Frau Busch, Yoga-Lehrerin aus Höxter, lud Eltern, Großeltern und Kinder in der AWO Kita Tausendfüßler ein, sich mit ihr auf eine 75 minütige Reise zu begeben.

Kinder und Eltern sitzen im Kreis

Durch die lebhafte Erzählung wurde die Phantasie aller angeregt und schon bald fühlten sie sich wie im Dschungel. Wilde Tiere tauchten auf, außergewöhnliche Blumen versprühten ihren Duft und starke Bäume stellten sich den TeilnehmerInnen in den Weg.

Durch “Handauflegen” wurde Körperkontakt zwischen Eltern/Großeltern und Kindern geübt, das gegenseitige Wahrnehmen der Atmung, das Spüren der Körperwärme, die Empfindungen, wenn der eine den anderen streichelt und massiert. Ein gelungenes Erlebis für alle. Die TeilnehmerInnen haben es besonders genossen Zeit füreinander zu haben.

Einige Kinder waren anfangs etwas zurückhaltend. Am Ende bei der gemeinsamen Entspannungsübung haben aber alle ganz intensiv der vorgelesenen Traumreise gelauscht und zum Abschluss den leckeren Apfelpunsch genossen.

Wegen der großen Nachfrage findet noch ein 2. Termin am 10.2.2012 statt.

Wir freuen uns drauf!

Ein Rätsel

bauklotze.JPGLarissa und Marina kommen ganz aufgeregt in mein Büro gestürmt. “Gertrud, du musst sofort mitkommen.” Beide nehmen mich an die Hand,  ziehen mich hinter sich her bis in ihren Gruppennebenraum.

Auf dem Bauteppich liegen zwei riesige Figuren, komplett aus Holzklötzen gebaut. Wie aus einem Mund ertönt es: “Rate mal, wer ist das?” Mit erwarungsvollem Blick schauen mich vier Kinderaugen an. Nach mehrmaligem genauen Hinsehen kommt mir plötzlich eine Idee.

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Es sind Ute und Ramona, die beiden Erzieherinnen aus der Froschgruppe.

Larissa und Marina haben in ihrer eigenen Art und Weise das umgesetzt, was Ramona Siebenbrodt ihnen  in den Wochen vorher vermittelt hat. Immer wieder hat sie sich mit den Kindern hingesetzt und gezielt mit Bauklötzen  gebaut. Bei diesen “Bauaktionen” wird das räumliche Denken und der Orientierungssinn gefördert , der kreative Anteil jedes Kindes wird berücksichtigt und die Phantasie angeregt.

Für mich haben diese beiden Mädels das auf besonders beeindruckende Weise zum Ausdruck gebracht.