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Und schon wieder eine Fortbildung

Das wir uns weiterbilden, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, ist in unserem Beruf eine Selbstverständlichkeit. Manch eine Fortbildung ist ganz schön „trocken“, sprich theoretisch, und andere reißen einen einfach mit, wie bei „Portfolio“.

Was ist eigentlich Portfolio?

Das ist eine nicht ganz so neue Art der Bildungsdokumentation (die Bildungsdokumentation ist im Kinderbildungsgesetz-KiBiz- verankert und somit verpflichtend), die in Schweden schon längere Zeit praktiziert wird.

In Portfolio (ein Ringordner, in dem alles gesammelt wird, was die Entwicklung des Kindes dokumentiert) werden das Lernen und die Lernwege jedes einzelnen Kindes deutlich gemacht. Die Kinder werden dabei nicht ausschließlich nach Kriterien und Maßstäben, die von außen gesetzt sind, beurteilt, sondern nach ihrer Einmaligkeit und Einzigartigkeit.

Im Portfolio wird deutlich, wo ein Kind (beim derzeitigen Entwicklungsstand) Schwerpunkte setzt, welche besonderen Interessen und Vorlieben das Kind entwickelt hat und was es selbst in nächster Zeit erreichen möchte.

Wir,Mitarbeiterinnen, vom Familienzentrum finden diese Art der Beobachtung und der Dokumentation sehr individuell und für jedes einzelne Kind am gerechtesten und möchten im nächsten Kindergartenjahr damit beginnen. Zurzeit sind wir in der Versuchs-Erprobungsphase, wobei sich schon deutlich abzeichnet, dass auch die Kinder selbst sehr engagiert mitarbeiten.

Eine Informationsveranstaltung für alle Eltern wird zur gegebener Zeit stattfinden.

Text: Gordana Kleine

Wir lernen nie aus

ist auch das Motto der Kolleginnen Anja Jeschonnek und Ute Niggemann (Kindertagesstätte Falkenhagen). Um der zunehmenden Arbeit im Integrativbereich wirklich gerecht werden zu können, haben die beiden im September 2010 am LWL-Berufskolleg Hamm die dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin begonnen.

Heilpädagoginnen sind Fachkräfte, die zur Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die Beeinträchtigungen, Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsverzögerungen aufweisen, befähigt sind. Die Arbeitsfelder liegen in den Bereichen Psychatrie, Jugend- und Behindertenhilfe, Frühförderung und Kindertageseinrichtungen.

Wir wünschen den beiden für diese neue Herausforderung ganz viel Kraft und Erfolg.

Wir lernen nie aus

FortbildungU3
Am Samstag, den 24. April 2010 nahmen Erzieherinnen aller Einrichtungen unseres Familienzentrums und der Kindertagesstätten Sabbenhausen und Falkenhagen an einer ganztägigen Fortbildung teil.

Das Seminar für die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren leitete Frau Anja Cantzler. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin, freiberufliche Beraterin für Kindertageseinrichtungen, Coach und Autorin. An diesem ersten von insgesamt drei Seminartagen wurden unsere Erzieherinnen unter dem Motto “Spielerisch die Welt entdecken”, “Ich, mein Körper und was ich alles damit machen kann” geschult.

Neben viel Fachwissen zur Spiel- und Wahrnehmungsförderung bei Kindern unter drei Jahren gab es auch eine große Auswahl an praktischen spielerischen Anregungen.

Auch wenn die Köpfe nach den arbeitsintensiven Stunden etwas rauchten, verließen die Kolleginnen hochmotiviert die Fortbildung. Viele konnten es kaum erwarten, die neu erworbenen Ideen in die Praxis um zu setzen.

Und es gibt demnächst ja noch viel mehr. Die noch ausstehenden Seminare finden am Samstag, den 29. Mai und am Samstag, den 10. Juli 2010 statt. Unsere Kleinsten werden uns den fleißigen Einsatz zu ihrer bestmöglichen Förderung sicher danken.

Ein Samstag im Zeichen der Psychomotorik

Am Samstag, den 24.10.09 trafen sich 20 Mitarbeiterinnen der drei städtischen Kindertageseinrichtungen Lügde, um sich gemeinsam mit dem Thema Psychomotorik zu beschäftigen.
Silvia Bender, Dozentin der Deutschen Akademie für Psychomotorik (dakp) in Lemgo war eigens angereißt, um den Kolleginnen Theorie und auch Praxis zum Thema nahezubringen.
Psychomotorik, was ist das eigentlich und wie kann ich sie in den Kindergartenalltag integrieren?
Fragen, auf die wir folgene Antworten erhielten:
„Psychomotorik ist ein ganzheitlich umfassendes Handlungsprinzip der Persönlichkeitsentwicklung und bezeichnet die enge wechselseitige Verknüpfung von Wahrnehmung ( Psyche ) und Bewegung ( Motorik).
Bewegung wird dabei nicht als ein rein technischer Ablauf verstanden, sondern beinhaltet immer kognitive Anteile.
Das Greifen bedeutet in dieser Sichtweise auch immer ein Begreifen, das Tasten ein Ertasten, das Fassen ein erfassen.
Jedes Tun ist ein Erkennen und respektiv ist jedes Erkennen ein Tun.
( Interdependenz von Bewegung und Wahrnehmung)“
So schreibt S. Bender in Ihrem Paper, das jede der Teilnhmerinnen an die Hand bekam.
Wie das nun in die Praxis umgesetzt werden kann, probierten die Kolleginnen in vielen unterschiedlichen Bewegungsangeboten aus.
Sie spielten Memory nicht wie sonst am Tisch  sondern auf dem Fußboden. Dabei wurden die Karten mit großen Johurtbechern
abgedeckt.dsci0113.JPG
Bei diesem Spiel war der ganze Körper in Bewegung, es waren weite Wege zurückzulegen und es wurde in Manschaften gespielt.
Durch die Bewegungsanteile und die neuen Regeln bekommt das Spiel eine ganz andere Bedeutung für die Erfahrung des Kindes und somit für seine Entwicklung.
Hierbei wurde ganz deutlich, dass man auch mit einfachen Mitteln
– Alltagsmaterialien- Bewegungsangebote schaffen kann.dsci0116.JPG Es benötigt hier auch keiner großen Halle, den solche Bewegungsangebote sind auch im normalen Gruppenalltag in der Kindertageseinrichtung umzusetzen.
Eine rundum gelungene Fortbildung, aus der alle Kolleginnen viel theoretisches Wissen und praktische Anregungen für den Kitaalltag mitnehmen.

Wir gratulieren wieder

Diesmal ist es unsere Kollegin Daniela Ledderboge, die nach eineinhalb Jahren ihre Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Als Fachkraft für Betreuung und Bildung in Tageseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren wird sie ab August 2009 in der Bärengruppe tätig sein. Dort werden neben den zweijährigen Kindern jetzt erstmals auch Einjährige betreut werden.

Frau Ledderboge hat an unser Gesamtteam bereits viel Fachwissen zu den wichtigen Bereichen wie

  • Eingewöhnung,
  • Gesundheit/Pflege,
  • Ernährung,
  • Hygiene,
  • Tagesstruktur 
  • Beobachtung/Dokumentation

weitergegeben. So wird die nach neuen Erkenntnissen für Kleinstkinder so wichtige Eingewöhnungsphase nach dem Berliner Modell ab dem kommenden Kindergartenjahr in allen Gruppen praktiziert.

Daniela gratulieren wir ganz herzlich. Wir wünschen ihr für ihre neue Aufgabe viel Erfolg und Freude an der Arbeit mit unseren Kleinsten.

Wir gratulieren schon wieder!

Die MausWem denn jetzt, werden Sie sich sicherlich fragen. Diesmal gehen unsere Glückwünsche an die Kolleginnen Irina Folz und Regina Torwesten. Ebenso gratulieren wir dazu den Kolleginnen Hannelore Gröne und Angelika Fricke aus den Kindergärten Sabbenhausen und Falkenhagen.

Bereits seit einigen Jahren arbeiten wir integrativ in unserer Einrichtung. Unser Ziel ist es, diese Kinder noch besser in ihrer Entwicklung unterstützen und fördern zu können. Unsere Kolleginnen haben sich aus diesem Grund zu einer Weiterbildung im Bereich Integration entschieden.  

Bestimmt hat der eine oder andere in unserem Kindergarten etwas vom Integrationsprojekt “Der Mäusefänger von Lügde” zu sehen bekommen. So ziert gerade die von den Kindern gebaute und kunterbunt bemalte riesige Maus unsere Eingangshalle. Aber das war natürlich längst nicht alles.

Fast ein Jahr dauerte die zertifizierte Weiterbildung “Konzept der gemeinsamen Erziehung”. Sie bereitet Fachkräfte auf ihre Aufgaben als Integrativkraft für behinderte und nicht behinderte Kinder vor. Ziel ist die Umsetzung von Arbeitskonzepten, die auf die Entwicklungs- und Förderbedürfnisse jedes einzelnen Kindes abgestimmt werden.

Reise ins Zahlenland

Die sieben ZwergeUnter diesem Motto stand eine Fortbildung, die von den Beschäftigten der drei städtischen Kindertageseinrichtungen der Stadt Lügde an einem Samstag besucht wurde. Elke Thiel aus Paderborn stellte uns dieses ganzheitliche Förderkonzept zur frühen mathematischen Bildung vor. 

Diese Reise ins Zahlenland erwies sich dann aber als eine echte Expedition, auf der wir mit allen Sinnen unterwegs waren: Wir konnten die Zahlen durch verschiedene Aktivitäten und Materialien mit Händen und Augen begreifen, fühlen, hören, sogar schmecken oder suchen.<!–more–> 

Wir besuchten jede Zahl einzeln, lernten ihre Besonderheiten und ihre Bedeutung kennen. Wir fanden heraus, wo wir überall im Alltag mit dieser Zahl in Berührung kommen und wo sie uns begegnet. Am Ende hatten wir das Gefühl, zu jeder Zahl eine persönliche Beziehungzu haben, so als wäre sie unsere Freundin. 

Es wurde uns klar, dass dieses Förderkonzept sehr gut dazu geeignet ist, die Kinder an Zahlen und Mathematik heranzuführen, ja die Zahlen wirklich zu verstehen und zu verinnerlichen.Wenn ein Kind nach der Reise durch das Zahlenland dann alle Zahlen zu Freundinnen gewonnen hat, wird es ihnen in der Schule mit Freude und Selbstbewusstsein begegnen. 

Ach, hätte es dieses Konzept doch schon gegeben, als wir uns mit der Mathematik abplagen mussten, vielleicht wäre es dann auch ein Lieblingsfach geworden. 

[Text: Martina Deppenmeier, Foto: Gertrud Ostermann]

Reise ins Zahlenland

Die sieben ZwergeUnter diesem Motto stand eine Fortbildung, die von den Beschäftigten der drei städtischen Kindertageseinrichtungen der Stadt Lügde an einem Samstag besucht wurde. Elke Thiel aus Paderborn stellte uns dieses ganzheitliche Förderkonzept zur frühen mathematischen Bildung vor. 

Diese Reise ins Zahlenland erwies sich dann aber als eine echte Expedition, auf der wir mit allen Sinnen unterwegs waren: Wir konnten die Zahlen durch verschiedene Aktivitäten und Materialien mit Händen und Augen begreifen, fühlen, hören, sogar schmecken oder suchen. <!–more–>

Wir besuchten jede Zahl einzeln, lernten ihre Besonderheiten und ihre Bedeutung kennen. Wir fanden heraus, wo wir überall im Alltag mit dieser Zahl in Berührung kommen und wo sie uns begegnet. Am Ende hatten wir das Gefühl, zu jeder Zahl eine persönliche Beziehungzu haben, so als wäre sie unsere Freundin. 

Es wurde uns klar, dass dieses Förderkonzept sehr gut dazu geeignet ist, die Kinder an Zahlen und Mathematik heranzuführen, ja die Zahlen wirklich zu verstehen und zu verinnerlichen.Wenn ein Kind nach der Reise durch das Zahlenland dann alle Zahlen zu Freundinnen gewonnen hat, wird es ihnen in der Schule mit Freude und Selbstbewusstsein begegnen. 

Ach, hätte es dieses Konzept doch schon gegeben, als wir uns mit der Mathematik abplagen mussten, vielleicht wäre es dann auch ein Lieblingsfach geworden. 

[Text: Martina Deppenmeier, Foto: Gertrud Ostermann]

Reise ins Zahlenland

Die sieben ZwergeUnter diesem Motto stand eine Fortbildung, die von den Beschäftigten der drei städtischen Kindertageseinrichtungen der Stadt Lügde an einem Samstag besucht wurde. Elke Thiel aus Paderborn stellte uns dieses ganzheitliche Förderkonzept zur frühen mathematischen Bildung vor. 
Diese Reise ins Zahlenland erwies sich dann aber als eine echte Expedition, auf der wir mit allen Sinnen unterwegs waren: Wir konnten die Zahlen durch verschiedene Aktivitäten und Materialien mit Händen und Augen begreifen, fühlen, hören, sogar schmecken oder suchen.<!–more–>
Wir besuchten jede Zahl einzeln, lernten ihre Besonderheiten und ihre Bedeutung kennen. Wir fanden heraus, wo wir überall im Alltag mit dieser Zahl in Berührung kommen und wo sie uns begegnet. Am Ende hatten wir das Gefühl, zu jeder Zahl eine persönliche Beziehungzu haben, so als wäre sie unsere Freundin. 
Es wurde uns klar, dass dieses Förderkonzept sehr gut dazu geeignet ist, die Kinder an Zahlen und Mathematik heranzuführen, ja die Zahlen wirklich zu verstehen und zu verinnerlichen.Wenn ein Kind nach der Reise durch das Zahlenland dann alle Zahlen zu Freundinnen gewonnen hat, wird es ihnen in der Schule mit Freude und Selbstbewusstsein begegnen. 
Ach, hätte es dieses Konzept doch schon gegeben, als wir uns mit der Mathematik abplagen mussten, vielleicht wäre es dann auch ein Lieblingsfach geworden. 
[Text: Martina Deppenmeier, Foto: Gertrud Ostermann]

Herzlichen Glückwunsch!

Wozu denn? Das werden Sie sich jetzt sicher fragen. Wir wollen Sie nicht lange auf die Folter spannen.

Seit gestern ist es amtlich. Für unsere Kolleginnen Gordana Kleine und Birgit Duesmann haben sich anderhalb Jahre Weiterbildung gelohnt. Beide sind jetzt Fachkraft für musikalische Förderung.

Alle Kolleginnen gratulieren euch dazu ganz herzlich.