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Auf unserem Spielplatz tut sich was

Bild: M. Deppenmeier

Letzte Woche rollte der Bagger des Bauhofs an, um die veralteten Spielgeräte und die marode Schaukel vom Spielplatz zu entfernen.

Bild: A. Schrader

 

 

 

 

Bild: A. Schrader

 

 

 

 

 

Mit großem Interesse wurden dann die neuen Spielgeräte bei den Kindern erwartet. Diese wurden zügig von den fleißigen Mitarbeitern des Bauhofs aufgebaut. Vielen Dank dafür!!

Bild: A. Schrader

 

Die Kinder schauten gebannt hinter dem Flatterband beim Aufbau zu und überlegten schon sehr fantasievoll, was sie dort spielen könnten. Ob es wieder eine „Baustelle“ oder eine „Feuerwehrstation“ (leuchtet ja so schön rot) werden soll , bleibt noch abzuwarten. Alles ist möglich…

Ausgewogenes Kita-Essen wichtig

Der Städte- und Gemeindebund NRW bestätigt in einer Pressemitteilung vom 5.6.2014, dass Qualitätseinbußen beim Mittagessen für die Kinder vermieden werden müssen, weist aber gleichzeitig auf die fehlenden Finanzmittel seitens des Bundes hin.

Die Bedürfnisse der Kinder, der Eltern, der Familien haben uns in den letzten Jahren förmlich überrollt. Die Betreuung für Kinder unter drei Jahren, die Ganztagsbetreuung, das fehlende Fachpersonal und die diesen Bedürfnissen nicht entsprechenden Räumlichkeiten haben alle vor große Herausforderungen gestellt und haben bereits viel Geld gekostet.

Wir haben inzwischen viel erreicht, aber gerade die Mittagssituation ist immer noch eine Herausforderung, die jede Kita möglichst optimal nach ihren Möglichkeiten gestalten muss, bis jetzt ohne eine einzige zusätzliche Personalstunde dafür zu bekommen. Nicht nur die Qualität der Mahlzeiten, auch die Rahmenbedingungen spielen eine Rolle für den „Wohlfühlfaktor“ der Kinder.

Für unseren Kindergarten bedeutet das, dass die Kinder in Gruppen nacheinander in ihren Gruppenräumen essen, wenn die „Nicht-Esser“ abgeholt wurden, da es keinen Speiseraum gibt. Das Essen wird angeliefert und schmeckt den meisten Kindern gut, obwohl es nicht von Mama gekocht wurde. Eine Kollegin hat mit der Anlieferung und der Termperaturmessung der Speisen, der Geschirrverteilung,  dem Abwasch und dem Aufräumen täglich mindestens zwei Stunden zu tun. Regelmäßig überlegen wir, wie wir die Mittagszeit noch besser an die Bedürfnisse der Kinder anpassen können und glauben, dass uns das trotz aller Schwierigkeiten gut gelingt.

Wir sind auf einem guten Weg, um die Familien immer besser zu unterstützen, aber noch lange nicht am Ziel angekommen.

Kindergarten auf Achse

In dieser Woche stehen zwei Ausflüge für unsere Kinder auf dem Plan:

Die Vorschulkinder, genannt „Wackelzähne“, werden am Dienstag mit dem Linienbus in die Mensa der Johannes Gigas Schule fahren, um diese zu besichtigen und einen leckeren Eintopf zu kochen. Im Vorfeld haben sie schon Kochmützen gebastelt und ihre Vorbindeschürzen eingepackt, damit sie richtig professionell mit dem Koch Herrn Liß arbeiten können. Viel Spaß beim Kochen und Probieren und ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter/innen der Mensa!

Ein anderer Ausflug führt unsere „Schlaufüchse“ (Kinder, die nächstes Jahr eingeschult werden) am Donnerstag in den Tierpark nach Bad Pyrmont. Bereits die Busfahrt dorthin wird schon voller Freude erwartet und wenn man den Kindern glauben darf, werden sie dort furchtlos auf riesige, wilde Tiere treffen, vor denen sie gar keine Angst haben. Wir werden sehen, was sie zu berichten haben, wenn sie zurückkehren. Vor dem Wetter brauchen sie wohl wirklich keine Angst zu haben, das soll nämlich ab Donnerstag besser werden. Also viel Spaß, liebe Schlaufüchse.

Kindergarten ohne Kinder?

Wir haben gerade in einem Drittel unseres Kindergartens einen neuen Fußboden bekommen, worüber wir uns sehr freuen, da der alte sehr schadhaft war. Auch die Küche war betroffen und musste für zwei Wochen ausgeräumt werden.

In der letzten Woche war alles fertig und wir räumten gerade die Küche ein, da kam ein sehr netter Herr von Kreis, der für die Lebensmittelüberwachung zuständig ist.

Ich war sehr froh, dass er den noch staubigen Zustand im Raum nicht bemängelte. Er ließ sich alle Formulare und Checklisten zeigen, die in der Küche geführt werden müssen: Kühl- und Gefrierfachtemperatur, Temperaturmessung aller Speisen, jede Reinigung der Geräte und der Möbel, Kühlketten, Wasserqualität, Flächenreinigung und Desinfektion usw., wohlbemerkt nur für die Küche. Er fand alles sehr gut, ließ mir dann noch einige Kontrollbögen da, um noch besser zu kontrollieren.

Zum Schluß sagte er: “Der Kindergarten wäre noch besser ohne Kinder, da hätten Sie mehr Zeit für die ganzen Kontrollbögen!” Er musste lachen und meinte “War nur Spaß, ich hoffe, nächstes Jahr wird es weniger statt mehr!” Er fuhr weg und ich war sehr nachdenklich. Martina Deppenmeier

Vergnügliches Bilderbuchkino

Zum Bundes-Vorlesetag durften wir in unserem Kindergarten Frau Jaskolla von der Stadtbibliothek Bad Pyrmont begrüßen.
Sie brachte ihr “Bilderbuchkino” mit und stellte unseren 3 – 6 jährigen Kindern darin zwei Bilderbücher vor:
“Mamma Muh liest” und “Der kleine Muskelkater”.

Alle Kinder waren restlos begeistert. Sie konnten die Geschichten hören und sehen und sie durften aktiv und in Bewegung die Handlung begleiten.
Ein tolles Angebot, das wir bestimmt bald wieder in Anspruch nehmen werden.
Herzlichen Dank, Frau Jaskolla!

Den Stift im Griff – damit das Malen Spaß macht!

Zu diesem Thema findet am Donnerstag, dem 15. November 2012 um 14.30 Uhr ein Eltern-Nachmittag in unserem Kindergarten statt.

Die Feinmotorik-Therapeutin Claudia Heinig aus Bad Pyrmont informiert über Handgeschicklichkeit, Malentwicklung, Stifthaltung und Linkshändigkeit. Sie stellt Spielideen zur Förderung der Feinmotorik und Hand- und Fingergeschicklichkeit vor. Außerdem bringt sie Malhilfen und andere Hilfsmittel zum Ausprobieren mit.

Wir laden alle interessierten Eltern ganz herzlich ein, denn diese Informationen können nicht nur zum entspannten Malen führen, sondern auch zum unverkrampften Schreiben in der Schule oder später.

Wir freuen uns auf viele neugierige Besucher und bitten um Anmeldung.

Theater am Laternenfest

Morgen, am 31. Oktober werden wir unser Herbst- und Laternenfest feiern. Es geht um 17 Uhr im katholischen Klostersaal los.

Zuerst werden die Kinder Lieder und Bewegungsspiele zeigen, die vom Herbst erzählen.
Danach gibt`’s Theater: Die Erzieherinnen werden ein Theaterstück aus dem Buch “Die kleine Hexe” von Otfried Preussler aufführen, das den großen und kleinen Besuchern bestimmt viel Spaß bereiten wird.
Als Abschluss singen alle gemeinsam im abgedunkelten Saal die schönen Laternenlieder, die wir mit Eltern und Kindern bereits mehrmals im offenen Singen geübt haben.

Bei hoffentlich trockenem Wetter gehen wir dann durch die Dunkelheit zum Kindergarten, wo Stutenkerle, Hot-Dogs und Kartoffelsuppe auf uns warten. Wir freuen uns schon auf alle kleinen und großen Gäste!

Wir haben gewonnen!

Im Juni erhielten wir Informationen zu dem Projekt “Kita-Spielothek” !
Dieses ist eine Initiative vom Verein “Mehr Zeit für Kinder e.V.” und dem TranferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen aus Ulm.

Dieses Projekt will die Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Kindertagesstätten fördern und die Spielkultur in den Familien stärken.

Da wir die Idee sehr gut fanden, haben wir uns beworben und ein Konzept vorgestellt, wie unsere Kindergarten-Eltern und ihre Kinder von dem pädagogisch wertvollen Spielzeug profitieren könnten.

Kaum zu glauben, aber wahr: Das Konzept wurde für gut befunden und wir haben jetzt eine Auswahl von sinnvollem, geprüften, gut sortiertem Spielzeug im Wert von 900 € geschenkt bekommen.

Nun werden wir das neue Spielzeug in einer unserer monatlichen Eltern-Kind-Aktionen vorstellen und zum Ausleihen anbieten. Zuerst allerdings wird es im Kindergarten ausgestellt, damit alle die Fülle dieses Geschenks bestaunen können. Wir freuen uns riesig!

Eingewöhnung – Wir verstehen uns gut!

Unsere neuen Kinder besuchen unseren Kindergarten jetzt in der dritten Woche und wir freuen uns sehr, dass sich alle schon so gut “eingewöhnt” haben.

Nicht nur die Kinder, auch die Eltern müssen den Übergang vom Elternhaus zum Kindergarten meistern. Es ist für die Eltern sehr wichtig, zu wissen, dass die Kinder vertrauensvoll und ohne Angst
bei den Erzieherinnen bleiben und freudig und erwartungsvoll in den Kindergarten gehen.

Deshalb ist die Eingewöhnungsphase ganz individuell: Das eine Kind schickt die Eltern ganz schnell nach Hause, ein anderes braucht lange die Gewissheit, dass Mama oder Papa in erreichbarer Nähe sind.

So ist es bei jedem neu aufgenommenen Kind spannend, zu beobachten, wann wir zusammengewachsen sind und die Eingewöhnung abgeschlossen ist.

Neustart mal anders!

Unsere Kindergartenferien sind zu Ende und das neue Kindergartenjahr präsentiert sich wieder ganz anders, als wir uns das eigentlich vorgestellt hatten:

Der Kindergarten Falkenhagen darf ab jetzt leider keine Gruppe mehr für unter dreijährige Kinder anbieten, weil vorrangig die Kinder über drei Jahren versorgt werden müssen und davon gibt es, erfreulicherweise, viele.
Unsere U3 Gruppe ist nun eine “kleine altersgemischte” Gruppe geworden, die zumindest die verbleibenden vier zweijährigen Kinder aufnehmen darf. Alle anderen Kinder in dieser Gruppe werden älter sein und es gibt keine Beschränkung auf 10 Kinder.
Das macht sich auch im Personalbudget bemerkbar, das ohne U3 Gruppe merklich schrumpft.

Und was machen die Kinder und Eltern, die eigentlich einen U3 Platz bei uns angemeldet hatten? Sie warten auf den dritten Geburtstag und versuchen irgendwie diese Zeit zu überbrücken, denn viele Mütter haben die Rückkehr in ihren Beruf bereits geplant und mit dem Arbeitgeber abgesprochen. Das war für viele, uns eingeschlossen, eine böse Überraschung.

Nun heißt es, zum nächsten Sommer eine solide, zuverlässige und ausreichende Betreuung aufzubauen, damit sich die Eltern auf den versprochenenen Rechtsanspruch auch für Kinder unter drei Jahren verlassen können. Es gibt viel zu tun!
Martina Deppenmeier